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Veränderungs-Kommunikation als Teil eines großen DAX-40-Projekts

Success Story OEM

Wie 40.000 Beschäftigte eines Automobilherstellers ihre Ängste vor einer massiven Veränderung überwanden und sie allmählich annahmen.

KUNDE & BRANCHE

Automobilhersteller (DAX-40),
Automobilindustrie

 

LEISTUNGEN

Veränderungs-Kommunikation

Veränderung des Mindset

Kulturwandel

Transformation

  • Der Vorstand eines Automobilherstellers mit weltweit mehr als 120.000 Beschäftigten (Umsatz: über 100 Milliarden Euro) wollte im Rahmen einer konzernweiten Transformation einen Kernprozess um etwa 30 Prozent verkürzen.
  • In der Vergangenheit waren solche Bemühungen regelmäßig am Widerstand der Funktionseinheiten gescheitert (Denkweise: „Das geht nicht, weil …“).
  • Da jedoch die Bedeutung des Faktors „Time-to-Market“ ständig zunahm, musste die Verkürzung diesmal gelingen.
  • Etwa 40.000 Beschäftigte waren von der Veränderung direkt oder indirekt betroffen.
  • Daher war eine Strategie zur Kommunikation der Veränderung dringend erforderlich.

Soziale & Emotionale Aspekte

  • Wie bereits in der Vergangenheit empfanden die Betroffenen die erneut geplante Umstellung mit ihren Auswirkungen auf viele Teilprozesse wieder als Bedrohung.
  • Dies führte zu starken Ängsten und Unruhe unter der Belegschaft.
  • Gleichzeitig forderte der Vorstand von ihnen ein neues Mindset (Denkweise: „Das würde funktionieren, wenn …“) und ein entsprechend anderes Verhalten.
  • Diese potenzielle Einschränkung der Handlungsfreiheit führte zu Reaktanzen und Widerständen gegen das Veränderungsvorhaben.

viadoo-Beitrag zum Erfolg

  • Um den Ängsten und Widerständen der 40.000 Betroffenen bezüglich der von oben verordneten Veränderung wirksam entgegenzuwirken, setzten wir von viadoo auf möglichst viel Beteiligung sowie auf informative und emotionale Kommunikation.
  • Auf diese Weise sollten die Mitarbeiter:
    • aktiv in den Wandel eingebunden werden,
    • einen konstruktiven Dialog mit ihren jeweiligen Managern zu führen,
    • Vertrauen gewinnen und motiviert werden, die neue Denkweise zu übernehmen.
  • Zunächst führten wir eine Stakeholder- und Change-Impact-Analyse durch.
  • Anschließend entwickelten wir ein Veränderungs-Narrativ, um den Führungskräften Antworten auf die Fragen „Warum?“ und „Warum jetzt?“ an die Hand zu geben.
  • Außerdem entwickelten wir einen hybriden Prozess (mit Online- und Präsenzkomponenten), damit der Vorstand schneller eine gemeinsame Change-Vision entwickeln konnte.
  • Als zentrales Element der Change-Architektur haben wir die Kommunikationsstrategie und den Plan entwickelt, die dann von der internen Kommunikation des OEMs umgesetzt werden konnten.
  • Auf der Grundlage unseres Redaktionsplans führte das Projektteam über interne Kanäle Dialoge mit den Stakeholdern in Form von Interviews, Live-Events und multimedialem Storytelling (Videoclips, Intranet-Beiträge, Poster usw.).
  • Mit unserer Veränderungskommunikation trugen wir letztlich zu einer 30-prozentigen Reduzierung des Kernprozesses und damit zu einer Verkürzung der Zeit bis zur Markteinführung bei. Dies steigerte die Wettbewerbsfähigkeit des OEM gegenüber Tesla & Co.

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